Start News Die Mischung macht´s - Am 17. Oktober beginnt Münchens beliebteste Antiquitätenmesse

Die Mischung macht´s - Am 17. Oktober beginnt Münchens beliebteste Antiquitätenmesse

Mit einem großen Aquarell des Sibyllentempels von Louis Ducros (bei Brigitte Martini), dessen Werke sowohl um 1800 als auch heute zu den gefragten Italienansichten des Kunstmarktes gehören, und mit einem 1829 datierten „Wasserfall der Lütschine im Tal von Lauterbrunnen“ von Henri van Assche (bei Nikolaus Fink), zeigt die 81. Kunst & Antiquitäten München, welche Potenz die meist auf nationaler Ebene agierenden Aussteller auf dem Nockherberg haben. Denn nach wie vor versteht man sich als Regionalmesse.

Wertvolle Möbel

Das Angebot der 60 Kunst- und Antiquitätenhändler ist breit gefächert. Beispielsweise eine Empire-Uhr des Regensburger Meisters Josef Engl bei Karl-Heinz Grundner; ein Stahlrohrstuhl der tschechischen Firma Halabala bei „Brigantine 1900“, ein Augsburger Leuchterpaar des Rokoko bei Silberspezialist Gerrit Boettcher, französisches Jugendstilglas von Daum bei Wolfgang Zeisner und ein prachtvoller Bücherschrank aus der Pfalz bei Biedermeier-Händler Axel Schlapka.

Seit 40 Jahren ist die Kunst & Antiquitäten München ein Magnet für Sammler und bleibt diesem Ruf treu. Ausgewählte Liebhaberstücke wie eine Wiener-Bronzen-Schreibgarnitur der Gießerei Bergmann (bei Kutnjak) einerseits und Hochkarätiges wie ein barocker Becher, den der Nürnberger Glasschneider Anton Wilhelm Mäuerl 1720 fertigte (bei Antiquitäten Schlemmer), andererseits.

Die Mischung macht´s. Kröninger Keramik um 1850 und bei Karl-Heinz Hiermeier und eine in Qualität und Umfang ausgefallenen Sammlung von 50 Hinterglasbildern aus Augsburg, Murnau und Seehausen bei Brigitte Martini stehen für das Bayerische und das breite Volkskunstangebot auf dieser Messe. Dazu zählt u.a. auch eine Sammlung von Minne- und Wismutkästchen aus dem 17./18. Jh. bei Hans-Jörg Sievert. Exotisches aus dem alten Japan und China – darunter eine großen Satsuma-Vase aus den Kinkozan-Studios – offeriert die Galerie Sandvoss. Dass auch historische Musikinstrumente heute Antiquitäten sind, belegt Erstaussteller Dr. Gunther Joppig, der u.a. zwei Saxophone aus der Zeit um 1860, hergestellt von Adolphe Sax, dem Erfinder dieses Instruments, anbietet.

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Als Sammlermesse hat die 81. Kunst & Antiquitäten München durchaus weitere Facetten. Kupferstiche von Maria Sybilla Merian, Jugendstilschmuck von Theodor Fahrner oder ein Globus aus dem 19. Jahrhundert, der wie ein Puzzle zusammengesetzt werden kann, gehören zu jenen Antiquitäten, die dieser Messe ihren unverwechselbaren Charme geben.

Der Kunst& Antiquitäten ist wie immer eine Restauratorenschau im historischen Salettl angeschlossen.

81. Kunst & Antiquitäten München, 17. bis 25. Oktober 2009, im Festsaal des Paulaner am Nockherberg, Hochstr. , tägl. von 11 - 19 Uhr, Mi. bis 21 Uhr geöffnet, Eintritt: 9 Euro, erm. 6 Euro; www.kunst-antiquitaeten.de 

 

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