„Welterbe per Post – der Limes und andere UNESCO-Welterbestätten auf Briefmarken“ Sonderausstellung im Römermuseum Weißenburg
Briefmarkengroße Kleinigkeiten stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung ab 21. April bis 27. September 2009 in den Sonderausstellungsräumen des Römermuseums Weißenburg.
Die Tafel-Ausstellung zeigt Darstellungen der Welterbestätten des ehemaligen Römischen Reiches und Deutschlands auf Briefmarken. Informationen gibt es auch zum Thema „Briefmarken“, zum Limes in Deutschland und im internationalen Rahmen sowie zur Rolle der UNESCO beim Schutz des Welterbes.
Die Ausstellung richtet sich an alle, die sich für das Erbe der Menschheit interessieren und einmal auf andere Art – mit dem Medium Briefmarke – eine Reise zu den berühmten Stätten unternehmen wollen. Auch Freunde künstlerischer Darstellungen im Kleinformat und Briefmarkensammler kommen auf ihre Kosten.

Mit Briefmarken in die Römerzeit
So klein die Marken auch sind, sie weiten den Horizont. Betrachten die Besucher in der Ausstellung die große Satellitenkarte, können sie gedanklich eine Reise quer durch das frühere Römische Reich unternehmen. Briefmarken weisen ihnen den Weg zu den Orten, die aufgrund ihrer Relikte aus der Römerzeit UNESCO-Welterbe geworden sind: vom Hadrianswall in Großbritannien bis Karthago in Nordafrika, von Evora in Portugal bis Pal-myra im Nahen Osten. Unterwegs lässt sich dann ermessen, wie groß das Weltreich einmal war und welche Spuren es hinterlassen hat. Einige Welterbestätten sind eigene Tafeln gewidmet: aus Italien die Hauptstadt Rom und Pompeji, die wohl bekannteste Ausgra-bungsstätte.
Ein reiches Erbe: UNESCO-Welterbestätten in Deutschland
Wer mit seiner gedanklichen Reise nicht so weit wegfahren möchte, der wird eingeladen, die UNESCO-Welterbestätten in Deutschland zu besuchen. Wie aus einem Katalog in Großformat mit Fotos, Kurztexten und den jeweiligen Briefmarken kann sich der Interes-sierte aus den 32 ausgezeichneten Orten seine Route zusammenstellen. Kulturdenkmäler aus den unterschiedlichsten Epochen von der Römerzeit über das Mittelalter bis in die
Neuzeit sind die Ziele: Altstätte, Parkanlagen, Kirchen und Klöster, Schlösser und Burgen. Zu dem reichen Erbe zählen auch Industriedenkmäler und eine Naturerbestätte.
Ein Schwerpunkt: der Limes
Auf eine Welterbestätte legt die Präsentation einen Schwerpunkt: den Obergermanisch-Raetischen Limes. Die Besucher können sich über seine Funktion und sein Aussehen zur Römerzeit informieren und sich über Fotos ein Bild von der Vielfalt im heutigen Erschei-nungsbild machen. Sie erfahren auch, dass der Limesabschnitt in Deutschland gemein-am mit dem Hadrianswall in Großbritannien zu einer grenzüberschreitenden Welterbe-stätte gehört, die einmal alle Abschnitte an der über 5000 Kilometer langen Grenze rund um das gesamte Römische Reich umfassen soll.
Die UNESCO
Die Ausstellung informiert die Besucher auch über die UNESCO, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Welterbe zu schützen. Die Liste der mehr als 850 Welterbestätten regt an, einmal nachzuschauen, wo es überall rund um den Globus solch ausgezeichnete Orte gibt.
Thema: Briefmarke
Für alle, deren Wissen über Briefmarken sich darin erschöpft, dass man sie auf Briefe kle-ben kann, gibt es eine kurze Einführung zum Thema. An Hand der Saalburg-Briefmarke wird der „Lebenslauf“ einer Briefmarke – von der Idee bis zum Verkauf – gezeigt.
Römermuseum Weißenburg
Martin-Luther-Platz 3-5
91781 Weißenburg i. Bay.
Telefon 091417907-124; Museumsleitung 09141/907-126
Fax 09141/907-121
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Besuchen Sie uns im Internet auf www.weissenburg.info
Öffnungszeiten
noch bis Ende bay. Herbstferien täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr
November, Dezember, März täglich von 10.00 bis 12.30 Uhr und 14.00 bis 17.00 Uhr
Januar und Februar geschlossen
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Aktualisiert ( Mittwoch, 15. April 2009 um 12:43 Uhr )


