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| 03.02.2005 | ||
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12. März 2005 - ab 10.30 Uhr
Vorbesichtigung:
Auktionshaus Dr. Jürgen Fischer |
150. Jubiläumsauktion Europäisches Glas / Studioglas Auktionshaus Dr. Jürgen Fischer, Heilbronn Den ersten Teil der Jubiläums-Auktion bildet die Sammlung Dr. Arendt, die über 450 Gläser aus dem Mittelalter bis 50er Jahre umfasst. Schwerpunkt der Sammlung ist das Glas des Jugendstils und Art Décos. Von G. Argy-Rousseau stammt eine Schale mit Anemonen in Pâte de verre, die auf moderate 3800 EUR geschätzt wird. Großes Interesse dürften auch die zahlreichen Schmuckanhänger in Pâte de verre von G. Argy-Rousseau und Amalric Walter hervorrufen wie auch die Arbeiten von Loetz Wwe., der Fachschulen Haida und Steinschönau. Sehr gut bestückt ist auch das Angebot an Stängelgläsern von Meyr’s Neffe, Theresienthal, der Josephinenhütte, Fritz Heckert , J. & L. Lobmeyr u.a. Ein von Otto Prutscher für Meyr’s Neffe entworfenes Trinkglas mit Überfang wurde mit 2800 EUR bewertet. Der zweite Teil der Auktion beinhaltet eine Sammlung auserlesener Gläser aus der Sammlung Friedleben. Dazu zählen fränkische Gläser aus dem 16. Jahrhundert, Maigeleins, Kuttrolfe, seltene Römer, Lauensteiner Gläser mit Schnittdekoren, Gold- und Blaurand sowie Scherzgläser. Ein besonders erwähnenswerter großer Römer aus dem 17. Jahrhundert ist mit 7500 Euro angesetzt. Komplettiert wird das Angebot durch Pass- und Bandwurm-Stangengläser. Exemplarisch zu nennen ist dabei ein venezianisches Stangenglas mit weißen Fäden aus dem 17. Jahrhundert. Attraktiv und reizvoll ist auch – nicht nur aufgrund seines Namens – ein „Unzerbrechlicher“, ein grüner Zylinderbecher mit Beerenuppen-Auflage. Im Bereich des Schnittglases des 18. Jahrhunderts fallen ein Nürnberger Hohlbaluster-Deckelpokal (Taxe: 15000 Euro), ein sächsischer Deckelpokal mit eingeschlossener Goldmünze (Taxe: 16000 Euro), ein thüringischer Deckelpokal mit Allegorien (Taxe: 2400 Euro) und ein Deckelpokal von Elias Rosbach mit Erotica-Darstellungen (Taxe: 3900 Euro) besonders in Auge. Zu den qualitativ hochwertigsten Schnittgläsern aus dem 19. Jahrhundert sind ein Zylinderbecher mit Schäfer des sog. „Meister der aufgehenden Sonne“ und ein Fußbecher mit dem Vaterunser von Anton Simm zu rechnen. Das breite Spektrum des alten Glases wird durch eine Sammlung Stein-, Zwischengold- und Transparentemailglas abgerundet. Hervorzuheben sind dabei ein Deckelpokal mit dem Profil von Friedrich Wilhelm II von Preussen von Johann Sigismund Menzel, ein Becher mit dem Gnadenbild von Maria Zell von Anton Kothgasser (Taxe: 4500 Euro) und ein Becher mit der Ansicht des Schlosses Schönbrunn von Gottlob Samuel Mohn (Taxe: 3500 Euro). Die höchste Taxe ist mit 50000 Euro für einen bedeutenden sächsischen Allianzhumpen aus dem Jahr 1576 veranschlagt und ein 1605 datierter Reichsadlerhumpen feiert wie auch das Auktionshaus Dr. Fischer 2005 ein rundes Jubiläum. Über 300 Exponate warten beim Jugendstil – und Art Déco – Glas auf neue Liebhaber. Unter den Arbeiten der Ecole de Nancy zählen die Vase „Libellules et Renoncules“ von Daum Frères (8000 EUR) sowie eine Vase mit Tränenden Herzen von Burgun, Schverer & Cie, Meisenthal (6500 EUR) . Erstaunlich ist die Offerte der Loetz Gläser sowohl hinsichtlich der Quantität wie Qualität. Eine „Phänomen“- Vase mit verzogenen Blattformen wird für 2500 EUR angeboten, eine Vase „Cytisus“ für 3300 EUR und eine Vase „Titania“ mit Silberauflage für 7500. Für eine von Carl Witzmann für die Kölner Werkbundausstellung entworfene Vase liegen die Preiserwartungen bei 12000 EUR und für die von Marey Beckert-Schider für die Ausstellung ‚Bemaltes Glas’ im Prager Kunstgewerbemuseum 1924 entworfene Fußschale bei 4500 EUR. Unter den Stängelgläsern fallen zwei seltene Arbeiten von Karl Massanetz (Taxe: 4000) und Josef Hoffmann (Form) / Michael Powolny (Dekor) (Taxe: 5000) auf. Vladimír Kopeckýs Vase (3000 EUR) aus dem Jahre 1960 und Antonin Drobniks Stangenvase mit Hochschliff von 1955 seien stellvertretend für die zahlreichen nach 1950 entstandenen Arbeiten erwähnt.
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| 01.10.2004 | ||
Auktionshaus Dr. Fischer eMail: info@auctions-fischer.de
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Auktion Europäisches Glas und Studio Glas Kunst- und Auktionshaus Dr. Jürgen Fischer Zur Versteigerung kommen museale Gläser aus sechs Jahrhunderten. Ein Highlight wird die Verauktionierung einer einzigartigen Sammlung signierter Gläser vom 17. bis zum 20. Jahrhundert darstellen, darunter Dominik Biemann, Anton Heinrich Pfeiffer, Anton Kothgasser, Franz Paul Zach, Karl Günther, Franz Anton Siebel, Friedrich Egermann und Adam Renneisen. Darüber hinaus kommt eine bedeutende Sammlung Studioglas unter den Hammer mit Objekten von Jack Ink, Erwin Eisch, Klaus Moje, Dale Chihuly, Herb Babcock, Robert Coleman, Eva Englund, Kyohei Fujita, Mieke Groot, Willem Heesen, Pavel Hlava, David R. Huchthausen, Günter Knye, Rosemarie Lierke, Finn Lynngaard, Concetta Mason, Richard Marquis, Richard Meitner, William Morris, René Roubícek, Miluse Rubícková, Karin Stöckle-Krumbein, Manfred Thomczyk, Frantisek Vizner, Ann Wärff, Czeslaw Zuber, Jirina Zertova, Dalibor Tichý u.a.
Auktionstermin:
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| 31.01.2003 | ||
Glaskunst aus Bayern
Kontakt und Informationen: |
Glaskunst aus Bayern Mundgeblasene Schnupftabakdosen zeugen von der Kunstfertigkeit des aussterbenden Berufsstandes der Glasbläser Wer sich in der Zeit vom 20. Januar bis 16. Februar 2003 in das Café Huber mitten in Ramersdorf "verirrt", der dürfte verblüfft sein. Denn hier ist in diesem Zeitrahmen eine der wohl interessantesten Sammlungen mundgeblasener Schnupftabakdosen und Fläschchen zu finden. Über 200 Stück der kleine Kunstwerke, in diversen Techniken wie etwa Krösel-, Überfang-, Band- oder Fadentechnik in den Mußestunden der Glasbläser fabriziert, sind hier liebevoll aufgestellt. Friedrich Huber, Cafébesitzer und selber Sammler, ist es ein Herzensanliegen, die Kunst dieses aussterbenden Berufsstandes zu präsentieren: "Alle sprechen immer nur von Glaskunst aus Italien oder Frankreich und vergessen dabei, dass beispielsweise im Bayrischen Wald die Glaskunst schon Jahrhunderte zu Hause ist und Meisterwerke geschaffen hat, die den Vergleich mit Murano nicht zu scheuen brauchen." Immer weniger Glasbläser üben ihr anstrengendes Handwerk aus - gearbeitet wird in durchschnittlich bis zu 60 Grad heißen Räumen - denn die industrielle Konkurrenz ist groß. Doch die Ergebnisse verzaubern wie kein maschinell gefertigtes Glas es kann. Unbegreiflich scheint es, wie sich verschieden farbige Schichten um ein Fläschchen hüllen um dann dank Gravierkunst irisierend zu Tage zu treten. Verspiegelte Flascheninnenwände lassen Gravuren verzaubert schimmern. Kunstvoll gedrehte Glasfäden brechen den Lichtstrahl in allen Farben des Regenbogens. Friedrich Huber sieht man die Begeisterung an, wenn er über die verschiedenen Techniken, Glashütten und die Geschichte der Glaskunst erzählt. Denn auch wenn das Cafégeschäft ganz normal weiterläuft, für "seine Ausstellung" hat er immer Zeit. Infotafeln, neben den Ausstellungsschaukästen angebracht, liefern Interessantes über Techniken, Historie und Besonderheiten.
Geöffnet:
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