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Abenteuerromane sammeln - KurzinformationDieser Artikel führt in das Sammeln von Abenteuerromane ein. |
Ein Abenteuerromanheftchen von Bastei |
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| Die Epen des Altertums und des Mittelalters sind die Wurzeln dieser volkstümlichen Romangattung, die durch die Ritter- und Spielmannsdichtung und schließlich durch die abenteuerlichen Berichte der Entdecker als Ritter-, Reise- und Schelmenroman, als Aventiure und als Robinsonade im 17. und 18. Jahrhundert ihre höchste Blüte erreichte.
Cervantes „Don Quichote", Grimmeishausens „Simplicissimus" und Defoes „Robinson" sind Marksteine einer literarischen Entwicklung, die bei meist unbeschwert bunter, oft auch heiterer Verbindung von Dichtung und Wahrheit stets zur phantasievollen Erfindung neigte. Nach der Ritter-, Vagabunden- und Räuberromantik traten im 19. Jahrhundert durch die Besiedlung des „Wilden Westens" Amerikas die Grenzer- und Indianer-Romane stärker hervor. Coopers „Lederstrumpf" war das große Vorbild, auf dessen Spuren auch Karl May seine Millionenauflagen erreichte. In unserer Zeit werden Schilderungen wahrer Abenteuer von Naturforschern oder Archäologen bevorzugt. Durch die Technik wurden dem Abenteuerroman neue Themen erschlossen. Die heute schon vielfach übertroffenen Utopien Jules Vernes fanden ihre Fortsetzung in den Romanen Hans Dominiks und ihre modernste Vollendung in den Science Fiction-Stories, einer Literaturgattung, die auf den mehr als phantastischen Realitäten der Elektronik, Kernforschung und Weltraumfahrt aufbaut und den Leser in völlig neue Denkbereiche führt.
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